Ausflug nach Landshut Juni 2018

Ausflugsbericht Traudl Schwandner

Für den schönen, gemeinsamen Ausflug nach Landshut möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Es war sehr angenehm, in den Bus in Ottobrunn einzusteigen und bis zum Park-platz vor der Burg Trausnitz gefahren zu werden. Sie war die Residenz und die Regierung  der Herzöge von Niederbayern.

Besonders beeindruckend war hier die Kapelle St. Georg mit den Skulpturen der Jünger und vier Heiligen an der Altarwand. Die großen Kachelöfen und der goldene Kachelofen in der separaten Fürstenkapelle hatten sicher angenehme Wärme verbreitet. Den Abschluß auf der Burg Trausnitz bildete ein wunderbarer Blick auf die St. Martins Kirche mit dem höchsten Backsteinturm der Welt,  und über die Dächervielfalt von Landshut.

Dann hatten wir einen kurzen, steilen Abstieg von der Burg Trausnitz zur Stadtmitte zu bewältigen.

Zum Mittagessen kehrten wir beim „Augustiner“ ein, ein Restaurant gegenüber der Stadtkirche. Es gab sehr gutes Essen in angenehmer Umgebung und mit guter Unterhaltung. Danach hatten wir Zeit den gotischen Backsteindom auch von innen zu bewundern. Die hohen gemauerten und schlanken Säulen geben dem Dom sein eigenes Gepräge. Ein wunderbarer barocker Orgelprospekt mit einer Uhr ziert auch die schöne Kirche. Wegen der Stürme der letzten Jahre standen zu beiden Seiten der Fensterseite Gerüste, um die Fenster abzudichten und Sturmschäden zu beseitigen.

Hernach blieb noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel durch die verkehrs-beruhigte Hauptstraße mit den gotischen Häuserfassaden. Viele Menschen waren unterwegs zum Stadtbummel, Einkäufe zu machen oder Eis zu essen und sich in der Nachmittagssonne wohlzufühlen. Das taten wir auch.

Gegen 16 Uhr fuhren wir heim und kamen erfüllt mit schönen Erlebnissen in Ottobrunn an. Mein herzlicher Dank gilt den Organisatoren für diesen gelungenen Ausflug.

Ausflugsbericht Ingrid Van Dyke

Samstag, 23. Juni 2018: Nix war’s mit Ausschlafen, raus aus den Federn und auf zu unserem „Hospiz-Hauptquartier“, denn pünktlich um 9 Uhr war Abfahrt nach Landshut.  Auch der liebe Wettergott hatte wieder Einsehen und uns ideales Stadtbesichtigungswetter geschickt, obwohl uns zwischendurch ein frisches Lüfterl ganz schön um die Nase geblasen hat.

Von weitem wurden wir schon auf Landshut eingestimmt und vom Turm der St. Martins-Kirche, dem höchsten Backsteinturm der Welt, begrüßt. Als erstes stand eine äußerst interessante Führung durch die Burg Trausnitz auf dem Programm. Leider haben sich die im Buch beschriebenen Schlossgespenster nicht blicken lassen – sie hatten wohl ein bißerl Respekt vor der Überzahl unserer geballten Weiblichkeit. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Menschen früher dort gelebt haben. Aber wir waren uns trotzdem einig, dass wir doch lieber in der heutigen Zeit mit funktionierender Heizung und bequemen sanitären Anlagen (denkt’s nur an das zugige Plumpsklo!) daheim sind.

Auch für unser leibliches Wohl war wieder bestens gesorgt. Wenn’s mit der Burgschänke auch nicht geklappt hat, in der gemütlichen Augustiner-Gaststätte ging’s uns so richtig gut und das Aufstehen nach dem leckeren Mittagessen fiel schon ein bißerl schwer. Aber die Besichtigung der wunderschönen und äußerst interessanten Stadtpfarrkirche St.Martin mit dem vorerwähnten berühmten, gewaltigen Turm konnten wir uns nicht entgehen lassen. Sagenhaft, was unsere „Altvorderen“ mit den damaligen – für uns heute primitiven und unzulänglichen – Mitteln geleistet haben.

Nach einem guten Stünderl, dass jeder für sich nutzen konnte (bummeln, Eis essen, shoppen oder einfach nur die wunderschönen Landshuter Fassaden auf sich wirken lassen) ging’s über „Hösi“ wieder zurück nach Ottobrunn. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, uns diesen pfundigen Tag zu ermöglichen! Und an alle, die nicht mitwollten: Ihr wißt gar nicht, was ihr versäumt habt!