Ein bewegender Erfahrungsbericht aus der Trauerbegleitung

Vor einiger Zeit (23.01.2026) hatte ich einen Termin im Hospizkreis, um über meine Trauer zu sprechen. 
Ich war schon ein Jahr in Trauer und glaubte mein Leben mit Familie, Enkeln und Freunde im Griff zu haben, aber scheinbar doch nicht!  Plötzlich ging es mir nicht gut und eine Freundin empfahl mir den Hospizkreis.

Ich machte dann einen Termin mit Frau Neldel und wir beide haben uns sehr gut unterhalten und kennen gelernt, aber das Wichtigste waren zwei Sachen, die Sie mir auf den Weg gegeben haben.  Eins war das Trostcafé (was mir gut gefällt) und das zweite war „Malen für die Seele“.  Ich kann nicht malen, verstehe nichts davon, aber Sie haben mich überzeugt und ich habe das Angebot angenommen.

Nun komme ich endlich zu dem Hauptgrund meines Schreibens!
Das war das Beste, das ich tun konnte!!  Diese drei Samstage mit Farben, Malen, Gesprächen haben mir so viel gegeben und geholfen, dass ich es gar nicht beschreiben kann.  Natürlich steht und fällt alles mit den Betreuerinnen und danach mit den anderen Teilnehmenden und am Ende mit sich selbst (so sehe ich es).  Es war eine einmalige Erfahrung, die mich sehr nah an meinen Mann ließ und ich wirklich damit ein Teil meiner Trauer verarbeitet habe.  Es hat mir sehr geholfen und ich finde es nur schade, dass es nicht öfters stattfindet.  Sie könnten so vielen Menschen damit helfen!

Von Herzen möchte ich mich bedanken und auch mein Lob aussprechen für die hervorragende Führung und Begleitung des Kurses durch Sabine Zacharsky, Susann Imhoff und Susanne Naujoks-Heinrich.  Alle drei haben sich viel Mühe gegeben uns zu verstehen, unser Malen zu verstehen und uns zu stärken in dem, was wir machten.  Sie hatten auch immer sehr interessante Einlagen dabei, wunderbare Artikel oder Geschichten zum Vorlesen, die einen nachdenklich machten und sehr hilfreich waren.

Ich kann nur sagen, dass diese Treffen ein Riesenerfolg waren, aber nur wegen dieser drei Damen.  Ich hoffe, dass Sie diese wunderbare und menschliche Arbeit weitermachen, und wünsche Ihnen und dem Hospizkreis weiterhin viel Erfolg damit.

Text: Christiana Loewe
Foto: HKO