Hospizkultur-Leben und Sterben miteinander versöhnen
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Newsletter für den Monat Februar befasst sich mit der Endlichkeit und dem Schweigen zu diesem Thema. Doch: Sterben gehört zum Leben. Warum fällt es uns oft schwer, darüber zu sprechen?
Als Hospizkreis Ottobrunn e.V. begleiten wir seit vielen Jahren schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Dabei erleben wir immer wieder: Wenn Raum entsteht für Gespräche, für Zuhören und echtes Dasein, verliert das Sterben ein Stück seines Schreckens. Es wird menschlicher – und Teil des Lebens.
Hospizkultur bedeutet für uns, Leben und Sterben nicht als Gegensätze zu sehen. Sondern als zusammengehörige Erfahrungen. Gerade in der letzten Lebensphase geht es nicht um Leistung oder Tempo, sondern um Würde, Nähe und Beziehung.
Eine offene Auseinandersetzung mit dem Lebensende kann entlasten. Sie nimmt nicht das Leben – sie schenkt Tiefe. Sie schafft Verbindung, Orientierung und Mitmenschlichkeit. Und sie hilft, dass Menschen sich nicht allein fühlen, wenn Krankheit, Abschied oder Trauer Teil ihres Lebens werden.
Wir möchten dazu einladen, das Thema Sterben behutsam aus der Tabuzone zu holen – mitten in unsere Gemeinschaft, in Familien, Einrichtungen und Unternehmen. Denn Hospizkultur entsteht dort, wo Menschen hinschauen, zuhören und füreinander da sind.
Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten, über Hospizbegleitung, Trauerhilfe, Vorsorge oder ehrenamtliches Engagement, freuen wir uns über Ihr Interesse.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.hospizkreis-ottobrunn.de
Herzliche Grüße
Ursula Mayer, Vorsitzende
Hospizkreis Ottobrunn e.V.
