Welthospiztag am 12.Oktober beim Hosipizkreis Ottobrunn

#buntesehrenamthospiz: Der Welthospiztag am 12. Oktober in Ottobrunn

Am 12. Oktober ist Welthospiztag. Wurden im letzten Jahr die Betroffenen unter dem Motto „Weil du wichtig bist!“ ins Zentrum gestellt, liegt der Fokus dieses Jahr auf „Buntes Ehrenamt Hospiz“. Der Hospizkreis Ottobrunn e. V. gibt Einblicke in seine vielfältige Palliativ- und Hospizarbeit und lädt zum Mitmachen ein in das KWA Hanns-Seidel Haus Ottobrunn, Ottostraße 44, von 15 Uhr bis etwa 17:30 Uhr.

„Füreinander sorgen – früher und heute“ – was hat sich geändert, was war besser, was haben wir heute mehr? 
Beim „Erzählcafé“ sollen unter Leitung von zwei ausgebildeten Hospizkoordinatorinnen alltägliche Lebensgeschichten, Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Das Erzählen ist freiwillig, das nicht-wertende Zuhören hingegen Pflicht! Interessierte erhalten dabei ganz unmittelbar auch einen Einblick in aktive Hospizarbeit heute; was sie ausmacht, warum sie erfüllend ist. Die Hospizkoordinatorinnen sind gespannt auf Ihre Beiträge und beantworten gerne Fragen etwa zu Hospizbegleitung, die entstanden sind oder bei dem anschließenden Gedankenaustausch im kleinen Kreis entstehen.

Zum Hintergrund: Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 leisten überwiegend Frauen ehrenamtliche Hospizarbeit und erreichen damit vor allem Menschen der gesellschaftlichen Mitte. Dabei will Hospizarbeit jeden unterstützen, der Hilfe in der Phase von schwerer Krankheit und Sterben wünscht. Ungeachtet seiner kulturellen, gesellschaftlichen, weltanschaulichen und religiösen Herkunft. 
Der Hospizkreis Ottobrunn verfolgt dieses Ziel seit 2002 intensiv und erfolgreich, unterstützt von den Gemeinden seines Einsatzgebietes und vielen Spendern. Die aktuell 88 aktiven Hospizbegleiter erleben immer wieder, dass ihre Arbeit zwar anspruchsvoll und herausfordernd ist, aber sehr wertvoll und auch für sie selbst erfüllend. Sie freuen sich über neue Engagierte jeden Alters und gerne mit Migrationserfahrung.Informieren Sie sich – wir freuen uns auf Sie!

Es wird um Anmeldungen zum „Erzählcafé“ gebeten, per Mail info@hospizkreis-ottobrunn.de oder telefonisch 089 6655 7670. Gäste ohne Anmeldung sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns.

Trauersprechstunde des Hospizkreises 18.09.2019

Der Hospizkreis in Ottobrunn bietet Trauerenden einmal im Monat eine Anlaufstelle an, die mit ihrer Trauer nicht allein sein wollen.
Die nächste Trauersprechstunden findet am Mittwoch, den 18.Septmebr von 17:00 Bis 19:00 Uhr in der Friedenssstraße 21 statt.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Hospizkreis Ottobrunn

beim Ottostraßenfest 2019

Der graue Himmel am Morgen versprach nichts Gutes, doch das diesjährige Ottostraßenfest am 7. September blieb vom Regen verschont. Zwar tröpfelte es noch, als Vorstandsmitglied Andrea Keller den Info-Stand des Hospizkreis Ottobrunn wie oft schon vor dem KWA Hanns-Seidel-Haus aufbaute, aber es heiterte auf und blieb bis zum Abend überwiegend trocken. 

Schon bald strömten viele Besucher in einer dicht gedrängten Schlange durch die Ottostraße und machten auch Halt am Stand des Hospizkreises. Andrea Keller, die den Stand seit über sieben Jahren betreut, konnte, unterstützt von mehreren Ehrenamtlichen, vielen Interessierten Rede und Antwort stehen, etwa zu Fragen über die Arbeit unseres Hospiz- und Palliativberatungsdienstes oder konkret zu den Aufgaben einer Hospizbegleiterin. Hier sei verraten, dass der nächste Ausbildungskurs im Frühjahr 2020 vorgesehen ist. Nähere Auskünfte zu unseren Aufgaben und Aktivitäten gibt unser Büro jederzeit gerne. Sie finden uns in der Friedenstraße 21, 3. OG, in Ottobrunn, Telefon: 089 6655 7670
verantwortlich für den Text: Angela Boschert

Frühstück mit Information zur Hospizbegleitung

Hospizbegleiter spenden Trost und unterstützen Angehörige.In Ottobrunn hat der Hospizkreis etwa 90 Hospizbegleiter.
Am Montag, 09.September 2019, informiert Koordinatorin Antje Bruch im Haus der Senioren bei einem Frühstück über den Ablauf der Hospizbegleitung und geht auf Fragen ein, wie Hospizbegleiter Kontakt zu Patienten aufnehmen können.
Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr, Mozartstraße 68, sie endet gegen 10:30 Uhr.
Es wird um Anmeldungen gebeten, per Mail hds@ottobrunn.de
oder telefonisch 089/60857289.

Tag der offenen Tür

Ottobrunn am 12.Juli 2019

Neue Adresse – bewährtes Können – Der Hospizkreis Ottobrunn zeigt seine neuen Räume

Traditionelle Schmankerl, klass(isch)e Musik und gute Laune prägten den Tag der offenen Tür beim Hospizkreis Ottobrunn. Der Verein stellte am 12.Juli 2019 seine Räumlichkeiten vor, die er seit Januar nutzt. Im Zentrum Ottobrunns gelegen, hat die Hospiz- und Palliativbegleitung ihren Sitz im dritten Stock der Friedenstraße 21. „Die alten Räume sind schön gelegen, die neuen überzeugen dazu mit gleich günstiger Lage und hervorragender Akustik“, bemerkte Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer. Von hier oben aus blicke der Hospizkreis auf einen Teil seines Einsatzgebietes, das sich bis nach Helfendorf erstreckt: „Politiker sprechen von Lebensqualität, Sie stellen sich der Sterbensarbeit und damit Sterbensqualität in unseren neun Gemeinden“. Ottobrunn werde diese wertvolle Arbeit auch zukünftig unterstützen, versprach Loderer.

„Gab es den Hospizkreis irgendwann einmal nicht?“, fragte die Hospizkreis-Schirmherrin und Ex- Landrätin Johanna Rumschöttel. Er habe sie während ihrer gesamten Kommunalarbeit begleitet. Sie selbst habe vor kurzem gemerkt, wie viele Menschen in Sterbesituationen allein gelassen würden:

„Das unsere Familie jeden Tag zu meiner Tante ins Krankenhaus kam, fiel dem Pflegepersonal auf“,so Rumschöttel. Der Bedarf an Hospiz- und Palliativarbeit sei noch lange nicht gedeckt.

Altenheimseelsorgerin Leonie Büchele von der Michaelskirche und der Geistliche Rat Stefan Scheifele vom Pfarrverband Vier Brunnen segneten die neuen Räume ökumenisch – für weitere vielfältige und fruchtbare Kooperationen. Büchele betonte, sie merke oft, wie ihre und die Arbeit des Hospizkreises ineinander greifen. In Räumen mit Trauer herrsche oft eine Schwere an Schmerz. Diese Atmosphäre wandle sich, wenn Hospizbegleiter da sind, das aushalten und zuhören. „Durch sie wird das Leben und das Sterben in Würde gehalten, getragen, geliebt und begleitet“. Ein Hauch mehr Wärme bedeute für die Patienten ein Hauch mehr Licht. Da leiste der Hospizkreis bei der zunehmenden Tabuisierung des Todes im täglichen Leben eine unendlich segensreiche Arbeit, ergänzte Scheifele.

Dass Sterbende zu begleiten eine emotional anstrengende, aber zugleich eine erfüllende Arbeit ist, wurde in vielen Gesprächen zwischen den etwa 50 Gästen deutlich. Neben diesem Erfahrungsaustausch waren auch Vorsorgevollmachten, zu denen der Hospizkreis berät, ein Thema. Und die hellen Räume, die erfüllt waren von einfühlsamen Musikstücken, die Beate Palier, Geige, und die Cellistin Nargiza Yusupova darboten.

Die stellvertretende Vorsitzende Barbara Senger freute sich, dass der Hospizkreis über ein stabiles Team verfügt. Aktuell kümmern sich drei Koordinatorinnen und zwei Bürokräfte hauptamtlich sowie der fünfköpfige Vereinsvorstand und 88 Hospizbegleiter ehrenamtlich um die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes.

Der informative und „unbeschwerte Nachmittag“, den der Vereinsvorsitzende Norbert Büker allen Anwesenden, darunter viele Ehrengäste aus Politik und von Kooperationspartnern, gewünscht hatte, endete mit der Erkenntnis, dass das Ziel stimmt: „Wir helfen Menschen, bis zum Lebensende in Würde zu leben“.
Weitere Informationen unter Telefon 089 66 55 76 70 und www.hospizkreis.ottobrunn.de.
Verantwortlich für den Text: Angela Boschert

Spendenübergabe Reha Zentrum

Spendenübergabe durch das Ambulantes Reha-Zentrum Ottobrunn (RZO)

Das RZO hat sich im Januar 2017 entschieden, Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Die RZO-Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass die Arbeit des Hospizkreises Ottobrunn (HKO) einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt und die Begleitung für schwerstkranke Patienten und deren Zugehörigen eine wichtige Aufgabe darstellt.

Es wurde eine Spendenbox aufgestellt und die Kunden des RZO sammelten so einen Betrag von ca. 800 Euro.

Die Besucher konnten verschiedene Aktivitäten zum Thema Berührung wahrnehmen. In der Hospizarbeit stellt Berührung ein wichtiges Element dar, vor allem, wenn die verbale Kommunikation schon sehr eingeschränkt ist. Wer in den Genuss einer Handmassage kam, konnte diese Erfahrung an sich selbst spüren.

Herr Cornelius Wandschneider als Inhaber des RZO, hat den Betrag auf 1000 Euro aufgestockt. Dieser wurde auf der Bühne des diesjährigen Rie-West-Festes übergeben. Die stellvertretende Geschäftsleitung Frau Hermine Schultheis würdigte die Tätigkeit des Hospizkreises und überreichte den Scheck an die Vorstände des HKO, Frau Andrea Keller, Herrn Wilhelm Klein und die Koordinatorin Frau Martina Neldel

In einer kurzen Ansprache stellte Herr Klein die verschiedenen Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche des HKO vor und versprach, das die Spende im Sinne des RZO, für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter und die Projekte „Trauerbegleitung“ sowie „Hospiz und Schule“ verwendet werden. Hiermit bedanken wir uns ganz herzlich beim RZO und seinen Kunden für die großzügige Spende.

Der Hospizkreis nutzte das Rie-West-Fest, um sich mit einem Stand zu präsentieren.

Kinder konnten sich an einem Tier-Quiz versuchen und die Lebenserwartung verschiedener Tiere schätzen. Wer wollte, konnte sich zum Thema an einer Collage beteiligen.

Diese gelungene Veranstaltung war Dank des großen Engagements der ehrenamtlichen Hel- ferInnen und der großzügigen Unterstützung der Veranstalter, eine wertvolle Chance unsere Arbeit zu präsentieren.

Übergabe der Spende des Ambulanten Reha-Zentrum Ottobrunn

Spendenübergabe Panasonic

Panasonic Industry Europe GmbH Ottobrunn

Erneut großzügige Spende von Panasonic:

Am 09.Mai 2019 fand in den Räumen Panasonic Industry Europe GmbH München-Ottobrunn wieder eine offizielle Spendenübergabe der Panasonic Industry Europe GmbH durch den Präsidenten, Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer Herrn Johannes Spatz sowie Herrn Michael Meissner, zuständig für Marketing und Kommunikation, statt. In Empfang nahmen die Spende Wilhelm Klein als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Hospizkreis sowie Martina Neldel, Koordinatorin und zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Spendenübergabe erfolgte im neu gestalteten und technisch aufwendig und hoch interessant ausgerüsteten Empfangsbereich der Panasonic Industry Europe GmbH.

Anlass war in diesem Jahr eine Aktion einer Reihe von Panasonic Mitarbeitern, die Prämien, für herausragende Arbeitsergebnisse an den Hospizkreis weitergeben wollten. Die dabei angefallene Summe wurde von der Geschäftsleitung dann auf 2000 € aufgerundet. Der Hospizkreis nutzte die Gelegenheit, den in Vertretung der Spender anwesenden Mitarbeitenden, Anna-Lena Hennig, Sabrina Reitmaier sowie Christian Kleinjans von Panasonic, die Kernaufgaben in der Hospizbegleitung und die Angebote in den Bereichen Trauerbegleitung und Hospiz und Schule zu erläutern, was mit großem Interesse aufgenommen wurde.

Wir danken allen Mitarbeitern von Panasonic ganz herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 2000€ an unseren Verein.

Nach dem offiziellen Teil führte Herr Meissner durch den angrenzenden Kreativbereich und erklärte die Philosophie dahinter. Beide Seiten vereinbarten, die Kontakte noch weiter zu intensivieren.

Übergabe der Spende durch
Panasonic Industry Europe GmbH

Ausflug nach Ingolstadt Juni 2019

Ausflugsbericht

Am 15.06 2019 fand wieder unser HKO Ausflug statt.

Ziel war diesmal Ingolstadt. 18 Ehrenamtliche machten sich per Bus auf den Weg, von den Hauptamtlichen konnte leider aus verschiedenen Gründen niemand teilnehmen.

In Ingolstadt wurden wir von einem Stadtführer empfangen, der uns in einer zweistündigen Führung quer durch die Stadt, deren Sehenswürdigkeiten zeigte und sehr viel über die Stadtgeschichte erzählte. Wir sahen unter anderem das Neue Schloß, das Alte Schloß, Patrizierhäuser, die beiden Fußgängerpromenden, das Münster und Maria de Victoria, den Versammlungssaal der Jesuiten, der von den Brüdern Cosmas und Damian Asam ausgemalt und mit Stuck verziert wurde. Das Deckenfresko mit einer Fläche von über 500 qm hinterließ dabei einen nachhaltigen Eindruck.

Anschließend nahmen wir unser Mittagessen in der Gaststätte DANIEL ein. Der DANIEL ist die älteste Gaststätte Ingolstadts und braut auch sein eigenes gutes Bier. Satt und zufrieden spazierten wir danach mit kleinen Umwegen zurück zum Bus.

Ingrid van Dyke hatte die Idee, jeden Mitfahrer in einem Zweizeiler die Eindrücke des Tages aufschreiben zu lassen und setzte die Idee im Bus auch sofort um.

Ihr findet diese Aufzeichnungen angehängt: Stimmen zum Ausflug

Ottobrunner Lions spenden an Hospizkreis

Einen Scheck über € 1.500,– überreichten Klaus Lössl und Dr. Klaus Wagner vom Lions Club München-Ottobrunn den Koordinatorinnen Antje Buch und Kathrin Jaeger in der Geschäftsstelle des Hospizkreises. Es ist dies der Erlös eines Schafkopfturniers vom 16.11.2018 beim Alten Wirt in Siegertsbrunn.  Die Mitarbeiter des Hospizkreises sind den Lions sehr dankbar für diese Spende. Das Geld wird für Projekte verwendet, die nicht von den Krankenkassen unterstützt werden, wie Trauerarbeit und Schulprojekte.

V.l. Willi Klein (Vorstand HKO), Klaus Lössl und Dr. Wagner (Lions) und Antje Bruch und Kathrin Jaeger (Koordinatorinnen HKO)

„Wir sind da und bleiben es auch!“

„Warum muss man sich nicht vor Palliativmedizin fürchten?“

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Koordinatorin des Hospizkreis Ottobrunn e. V., Elisabeth Berger, ging das Wort an PD Dr. Marcus Schlemmer. Er stellte sich und seine berufliche Laufbahn vor, in der er als behandelnder Arzt viele schwerkranke Patienten behandelte. Vom Städtischen Krankenhaus Neuperlach wechselte er in die hämatologisch/onkologische Klinik des Universitätsklinikums Großhadern und war dort zuletzt mit zwei Oberärzten zuständig für die Palliativstation. Seit 2014 ist er Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin der Barmherzigen Brüder in München Nymphenburg. Wichtig ist ihm, dass er viel Zeit für Patienten und Angehörige hat und er mit Ihnen auf Augenhöhe sprechen kann. „Ich kümmere mich um das Leid der betroffenen Menschen. Das kann sowohl das körperliche als auch das seelische Leid betreffen.“

Er berichtet aus der Historie, wie sich Palliativmedizin entwickelt und weiterentwickelt hat. PD Dr. Schlemmer informiert über Möglichkeiten und Grenzen der heutigen Palliativmedizin und verdeutlicht dies anhand von Beispielen aus der Praxis.

Als Dozent bringt er die Palliativmedizin seinen Studenten nahe und fragt: „Was braucht Palliativmedizin?“ Vor allem braucht sie eine Idee von dem Menschen. Artikel 1 im Grundgesetz regelt die Würde des Menschen. Diese steht an erster Stelle. Darüber hinaus sollen junge Äruze lernen, sich in die Situation des Patienten zu versetzen. Was würde ich als Arzt den betroffenen Patienten empfehlen? Ebenso legt er großen Wert darauf, sich zu trauen, die Wahrheit zu sagen.

„Eine gute wahrhaftige Kommunikation ist der Grundpfeiler einer guten Behandlung.“ Schmerzen und andere Symptome lindern, das ist die Hauptaufgabe der Palliativmedizin. Dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz und arbeitet eng mit verschiedenen Disziplinen zusammen. Palliativmedizin kann menschliches Leiden lindern. PD Dr. Marcus Schlemmer, hat in seinem Vortrag die Menschlichkeit und Zugewandtheit der Palliativmedizin betont.

„Haben Sie keine Angst. Wir sind da und bleiben da“, so PD Dr. Schlemmer.

Im Anschluss stand er vielen Zuhörern noch für Fragen zur Verfügung. Wir bedanken uns ganz herzlich  bei Dr. Schlemmer und ebenso bei Frau Cieslar vom KWA Hans-Seidel-Haus, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Verantwortlich für den Text: Elisabeth Berger und Martina Neldel
Koordinatorinnen Hospizkreis Ottobrunn e. V.

Ausflug nach Landshut Juni 2018

Ausflugsbericht Traudl Schwandner

Für den schönen, gemeinsamen Ausflug nach Landshut möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Es war sehr angenehm, in den Bus in Ottobrunn einzusteigen und bis zum Park-platz vor der Burg Trausnitz gefahren zu werden. Sie war die Residenz und die Regierung  der Herzöge von Niederbayern.

Besonders beeindruckend war hier die Kapelle St. Georg mit den Skulpturen der Jünger und vier Heiligen an der Altarwand. Die großen Kachelöfen und der goldene Kachelofen in der separaten Fürstenkapelle hatten sicher angenehme Wärme verbreitet. Den Abschluß auf der Burg Trausnitz bildete ein wunderbarer Blick auf die St. Martins Kirche mit dem höchsten Backsteinturm der Welt,  und über die Dächervielfalt von Landshut.

Dann hatten wir einen kurzen, steilen Abstieg von der Burg Trausnitz zur Stadtmitte zu bewältigen.

Zum Mittagessen kehrten wir beim „Augustiner“ ein, ein Restaurant gegenüber der Stadtkirche. Es gab sehr gutes Essen in angenehmer Umgebung und mit guter Unterhaltung. Danach hatten wir Zeit den gotischen Backsteindom auch von innen zu bewundern. Die hohen gemauerten und schlanken Säulen geben dem Dom sein eigenes Gepräge. Ein wunderbarer barocker Orgelprospekt mit einer Uhr ziert auch die schöne Kirche. Wegen der Stürme der letzten Jahre standen zu beiden Seiten der Fensterseite Gerüste, um die Fenster abzudichten und Sturmschäden zu beseitigen.

Hernach blieb noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel durch die verkehrs-beruhigte Hauptstraße mit den gotischen Häuserfassaden. Viele Menschen waren unterwegs zum Stadtbummel, Einkäufe zu machen oder Eis zu essen und sich in der Nachmittagssonne wohlzufühlen. Das taten wir auch.

Gegen 16 Uhr fuhren wir heim und kamen erfüllt mit schönen Erlebnissen in Ottobrunn an. Mein herzlicher Dank gilt den Organisatoren für diesen gelungenen Ausflug.

Ausflugsbericht Ingrid Van Dyke

Samstag, 23. Juni 2018: Nix war’s mit Ausschlafen, raus aus den Federn und auf zu unserem „Hospiz-Hauptquartier“, denn pünktlich um 9 Uhr war Abfahrt nach Landshut.  Auch der liebe Wettergott hatte wieder Einsehen und uns ideales Stadtbesichtigungswetter geschickt, obwohl uns zwischendurch ein frisches Lüfterl ganz schön um die Nase geblasen hat.

Von weitem wurden wir schon auf Landshut eingestimmt und vom Turm der St. Martins-Kirche, dem höchsten Backsteinturm der Welt, begrüßt. Als erstes stand eine äußerst interessante Führung durch die Burg Trausnitz auf dem Programm. Leider haben sich die im Buch beschriebenen Schlossgespenster nicht blicken lassen – sie hatten wohl ein bißerl Respekt vor der Überzahl unserer geballten Weiblichkeit. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Menschen früher dort gelebt haben. Aber wir waren uns trotzdem einig, dass wir doch lieber in der heutigen Zeit mit funktionierender Heizung und bequemen sanitären Anlagen (denkt’s nur an das zugige Plumpsklo!) daheim sind.

Auch für unser leibliches Wohl war wieder bestens gesorgt. Wenn’s mit der Burgschänke auch nicht geklappt hat, in der gemütlichen Augustiner-Gaststätte ging’s uns so richtig gut und das Aufstehen nach dem leckeren Mittagessen fiel schon ein bißerl schwer. Aber die Besichtigung der wunderschönen und äußerst interessanten Stadtpfarrkirche St.Martin mit dem vorerwähnten berühmten, gewaltigen Turm konnten wir uns nicht entgehen lassen. Sagenhaft, was unsere „Altvorderen“ mit den damaligen – für uns heute primitiven und unzulänglichen – Mitteln geleistet haben.

Nach einem guten Stünderl, dass jeder für sich nutzen konnte (bummeln, Eis essen, shoppen oder einfach nur die wunderschönen Landshuter Fassaden auf sich wirken lassen) ging’s über „Hösi“ wieder zurück nach Ottobrunn. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, uns diesen pfundigen Tag zu ermöglichen! Und an alle, die nicht mitwollten: Ihr wißt gar nicht, was ihr versäumt habt!