Spendenübergabe Reha Zentrum

Spendenübergabe durch das Ambulantes Reha-Zentrum Ottobrunn (RZO)

Das RZO hat sich im Januar 2017 entschieden, Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Die RZO-Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass die Arbeit des Hospizkreises Ottobrunn (HKO) einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt und die Begleitung für schwerstkranke Patienten und deren Zugehörigen eine wichtige Aufgabe darstellt.

Es wurde eine Spendenbox aufgestellt und die Kunden des RZO sammelten so einen Betrag von ca. 800 Euro.

Die Besucher konnten verschiedene Aktivitäten zum Thema Berührung wahrnehmen. In der Hospizarbeit stellt Berührung ein wichtiges Element dar, vor allem, wenn die verbale Kommunikation schon sehr eingeschränkt ist. Wer in den Genuss einer Handmassage kam, konnte diese Erfahrung an sich selbst spüren.

Herr Cornelius Wandschneider als Inhaber des RZO, hat den Betrag auf 1000 Euro aufgestockt. Dieser wurde auf der Bühne des diesjährigen Rie-West-Festes übergeben. Die stellvertretende Geschäftsleitung Frau Hermine Schultheis würdigte die Tätigkeit des Hospizkreises und überreichte den Scheck an die Vorstände des HKO, Frau Andrea Keller, Herrn Wilhelm Klein und die Koordinatorin Frau Martina Neldel

In einer kurzen Ansprache stellte Herr Klein die verschiedenen Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche des HKO vor und versprach, das die Spende im Sinne des RZO, für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter und die Projekte „Trauerbegleitung“ sowie „Hospiz und Schule“ verwendet werden. Hiermit bedanken wir uns ganz herzlich beim RZO und seinen Kunden für die großzügige Spende.

Der Hospizkreis nutzte das Rie-West-Fest, um sich mit einem Stand zu präsentieren.

Kinder konnten sich an einem Tier-Quiz versuchen und die Lebenserwartung verschiedener Tiere schätzen. Wer wollte, konnte sich zum Thema an einer Collage beteiligen.

Diese gelungene Veranstaltung war Dank des großen Engagements der ehrenamtlichen Hel- ferInnen und der großzügigen Unterstützung der Veranstalter, eine wertvolle Chance unsere Arbeit zu präsentieren.

Übergabe der Spende des Ambulanten Reha-Zentrum Ottobrunn

Spendenübergabe Panasonic

Panasonic Industry Europe GmbH Ottobrunn

Erneut großzügige Spende von Panasonic:

Am 09.Mai 2019 fand in den Räumen Panasonic Industry Europe GmbH München-Ottobrunn wieder eine offizielle Spendenübergabe der Panasonic Industry Europe GmbH durch den Präsidenten, Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer Herrn Johannes Spatz sowie Herrn Michael Meissner, zuständig für Marketing und Kommunikation, statt. In Empfang nahmen die Spende Wilhelm Klein als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Hospizkreis sowie Martina Neldel, Koordinatorin und zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Spendenübergabe erfolgte im neu gestalteten und technisch aufwendig und hoch interessant ausgerüsteten Empfangsbereich der Panasonic Industry Europe GmbH.

Anlass war in diesem Jahr eine Aktion einer Reihe von Panasonic Mitarbeitern, die Prämien, für herausragende Arbeitsergebnisse an den Hospizkreis weitergeben wollten. Die dabei angefallene Summe wurde von der Geschäftsleitung dann auf 2000 € aufgerundet. Der Hospizkreis nutzte die Gelegenheit, den in Vertretung der Spender anwesenden Mitarbeitenden, Anna-Lena Hennig, Sabrina Reitmaier sowie Christian Kleinjans von Panasonic, die Kernaufgaben in der Hospizbegleitung und die Angebote in den Bereichen Trauerbegleitung und Hospiz und Schule zu erläutern, was mit großem Interesse aufgenommen wurde.

Wir danken allen Mitarbeitern von Panasonic ganz herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 2000€ an unseren Verein.

Nach dem offiziellen Teil führte Herr Meissner durch den angrenzenden Kreativbereich und erklärte die Philosophie dahinter. Beide Seiten vereinbarten, die Kontakte noch weiter zu intensivieren.

Ausflug nach Ingolstadt Juni 2019

Ausflugsbericht

Am 15.06 2019 fand wieder unser HKO Ausflug statt.

Ziel war diesmal Ingolstadt. 18 Ehrenamtliche machten sich per Bus auf den Weg, von den Hauptamtlichen konnte leider aus verschiedenen Gründen niemand teilnehmen.

In Ingolstadt wurden wir von einem Stadtführer empfangen, der uns in einer zweistündigen Führung quer durch die Stadt, deren Sehenswürdigkeiten zeigte und sehr viel über die Stadtgeschichte erzählte. Wir sahen unter anderem das Neue Schloß, das Alte Schloß, Patrizierhäuser, die beiden Fußgängerpromenden, das Münster und Maria de Victoria, den Versammlungssaal der Jesuiten, der von den Brüdern Cosmas und Damian Asam ausgemalt und mit Stuck verziert wurde. Das Deckenfresko mit einer Fläche von über 500 qm hinterließ dabei einen nachhaltigen Eindruck.

Anschließend nahmen wir unser Mittagessen in der Gaststätte DANIEL ein. Der DANIEL ist die älteste Gaststätte Ingolstadts und braut auch sein eigenes gutes Bier. Satt und zufrieden spazierten wir danach mit kleinen Umwegen zurück zum Bus.

Ingrid van Dyke hatte die Idee, jeden Mitfahrer in einem Zweizeiler die Eindrücke des Tages aufschreiben zu lassen und setzte die Idee im Bus auch sofort um.

Ihr findet diese Aufzeichnungen angehängt: Stimmen zum Ausflug

Ottobrunner Lions spenden an Hospizkreis

Einen Scheck über € 1.500,– überreichten Klaus Lössl und Dr. Klaus Wagner vom Lions Club München-Ottobrunn den Koordinatorinnen Antje Buch und Kathrin Jaeger in der Geschäftsstelle des Hospizkreises. Es ist dies der Erlös eines Schafkopfturniers vom 16.11.2018 beim Alten Wirt in Siegertsbrunn.  Die Mitarbeiter des Hospizkreises sind den Lions sehr dankbar für diese Spende. Das Geld wird für Projekte verwendet, die nicht von den Krankenkassen unterstützt werden, wie Trauerarbeit und Schulprojekte.

V.l. Willi Klein (Vorstand HKO), Klaus Lössl und Dr. Wagner (Lions) und Antje Bruch und Kathrin Jaeger (Koordinatorinnen HKO)

„Wir sind da und bleiben es auch!“

„Warum muss man sich nicht vor Palliativmedizin fürchten?“

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Koordinatorin des Hospizkreis Ottobrunn e. V., Elisabeth Berger, ging das Wort an PD Dr. Marcus Schlemmer. Er stellte sich und seine berufliche Laufbahn vor, in der er als behandelnder Arzt viele schwerkranke Patienten behandelte. Vom Städtischen Krankenhaus Neuperlach wechselte er in die hämatologisch/onkologische Klinik des Universitätsklinikums Großhadern und war dort zuletzt mit zwei Oberärzten zuständig für die Palliativstation. Seit 2014 ist er Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin der Barmherzigen Brüder in München Nymphenburg. Wichtig ist ihm, dass er viel Zeit für Patienten und Angehörige hat und er mit Ihnen auf Augenhöhe sprechen kann. „Ich kümmere mich um das Leid der betroffenen Menschen. Das kann sowohl das körperliche als auch das seelische Leid betreffen.“

Er berichtet aus der Historie, wie sich Palliativmedizin entwickelt und weiterentwickelt hat. PD Dr. Schlemmer informiert über Möglichkeiten und Grenzen der heutigen Palliativmedizin und verdeutlicht dies anhand von Beispielen aus der Praxis.

Als Dozent bringt er die Palliativmedizin seinen Studenten nahe und fragt: „Was braucht Palliativmedizin?“ Vor allem braucht sie eine Idee von dem Menschen. Artikel 1 im Grundgesetz regelt die Würde des Menschen. Diese steht an erster Stelle. Darüber hinaus sollen junge Äruze lernen, sich in die Situation des Patienten zu versetzen. Was würde ich als Arzt den betroffenen Patienten empfehlen? Ebenso legt er großen Wert darauf, sich zu trauen, die Wahrheit zu sagen.

„Eine gute wahrhaftige Kommunikation ist der Grundpfeiler einer guten Behandlung.“ Schmerzen und andere Symptome lindern, das ist die Hauptaufgabe der Palliativmedizin. Dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz und arbeitet eng mit verschiedenen Disziplinen zusammen. Palliativmedizin kann menschliches Leiden lindern. PD Dr. Marcus Schlemmer, hat in seinem Vortrag die Menschlichkeit und Zugewandtheit der Palliativmedizin betont.

„Haben Sie keine Angst. Wir sind da und bleiben da“, so PD Dr. Schlemmer.

Im Anschluss stand er vielen Zuhörern noch für Fragen zur Verfügung. Wir bedanken uns ganz herzlich  bei Dr. Schlemmer und ebenso bei Frau Cieslar vom KWA Hans-Seidel-Haus, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Verantwortlich für den Text: Elisabeth Berger und Martina Neldel
Koordinatorinnen Hospizkreis Ottobrunn e. V.

Ausflug nach Landshut Juni 2018

Ausflugsbericht Traudl Schwandner

Für den schönen, gemeinsamen Ausflug nach Landshut möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Es war sehr angenehm, in den Bus in Ottobrunn einzusteigen und bis zum Park-platz vor der Burg Trausnitz gefahren zu werden. Sie war die Residenz und die Regierung  der Herzöge von Niederbayern.

Besonders beeindruckend war hier die Kapelle St. Georg mit den Skulpturen der Jünger und vier Heiligen an der Altarwand. Die großen Kachelöfen und der goldene Kachelofen in der separaten Fürstenkapelle hatten sicher angenehme Wärme verbreitet. Den Abschluß auf der Burg Trausnitz bildete ein wunderbarer Blick auf die St. Martins Kirche mit dem höchsten Backsteinturm der Welt,  und über die Dächervielfalt von Landshut.

Dann hatten wir einen kurzen, steilen Abstieg von der Burg Trausnitz zur Stadtmitte zu bewältigen.

Zum Mittagessen kehrten wir beim „Augustiner“ ein, ein Restaurant gegenüber der Stadtkirche. Es gab sehr gutes Essen in angenehmer Umgebung und mit guter Unterhaltung. Danach hatten wir Zeit den gotischen Backsteindom auch von innen zu bewundern. Die hohen gemauerten und schlanken Säulen geben dem Dom sein eigenes Gepräge. Ein wunderbarer barocker Orgelprospekt mit einer Uhr ziert auch die schöne Kirche. Wegen der Stürme der letzten Jahre standen zu beiden Seiten der Fensterseite Gerüste, um die Fenster abzudichten und Sturmschäden zu beseitigen.

Hernach blieb noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel durch die verkehrs-beruhigte Hauptstraße mit den gotischen Häuserfassaden. Viele Menschen waren unterwegs zum Stadtbummel, Einkäufe zu machen oder Eis zu essen und sich in der Nachmittagssonne wohlzufühlen. Das taten wir auch.

Gegen 16 Uhr fuhren wir heim und kamen erfüllt mit schönen Erlebnissen in Ottobrunn an. Mein herzlicher Dank gilt den Organisatoren für diesen gelungenen Ausflug.

Ausflugsbericht Ingrid Van Dyke

Samstag, 23. Juni 2018: Nix war’s mit Ausschlafen, raus aus den Federn und auf zu unserem „Hospiz-Hauptquartier“, denn pünktlich um 9 Uhr war Abfahrt nach Landshut.  Auch der liebe Wettergott hatte wieder Einsehen und uns ideales Stadtbesichtigungswetter geschickt, obwohl uns zwischendurch ein frisches Lüfterl ganz schön um die Nase geblasen hat.

Von weitem wurden wir schon auf Landshut eingestimmt und vom Turm der St. Martins-Kirche, dem höchsten Backsteinturm der Welt, begrüßt. Als erstes stand eine äußerst interessante Führung durch die Burg Trausnitz auf dem Programm. Leider haben sich die im Buch beschriebenen Schlossgespenster nicht blicken lassen – sie hatten wohl ein bißerl Respekt vor der Überzahl unserer geballten Weiblichkeit. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Menschen früher dort gelebt haben. Aber wir waren uns trotzdem einig, dass wir doch lieber in der heutigen Zeit mit funktionierender Heizung und bequemen sanitären Anlagen (denkt’s nur an das zugige Plumpsklo!) daheim sind.

Auch für unser leibliches Wohl war wieder bestens gesorgt. Wenn’s mit der Burgschänke auch nicht geklappt hat, in der gemütlichen Augustiner-Gaststätte ging’s uns so richtig gut und das Aufstehen nach dem leckeren Mittagessen fiel schon ein bißerl schwer. Aber die Besichtigung der wunderschönen und äußerst interessanten Stadtpfarrkirche St.Martin mit dem vorerwähnten berühmten, gewaltigen Turm konnten wir uns nicht entgehen lassen. Sagenhaft, was unsere „Altvorderen“ mit den damaligen – für uns heute primitiven und unzulänglichen – Mitteln geleistet haben.

Nach einem guten Stünderl, dass jeder für sich nutzen konnte (bummeln, Eis essen, shoppen oder einfach nur die wunderschönen Landshuter Fassaden auf sich wirken lassen) ging’s über „Hösi“ wieder zurück nach Ottobrunn. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, uns diesen pfundigen Tag zu ermöglichen! Und an alle, die nicht mitwollten: Ihr wißt gar nicht, was ihr versäumt habt!